Der Helferkreis will

• neu Angekommenen das Einleben im fremden Land erleichtern

• sie mit dem Ort und der Umgebung bekannt machen

• Kontakte zu Einheimischen knüpfen

• bei Behördengängen, Arbeits- und Wohnungssuche behilflich sein

kurz – dem Aufnahmeland ein menschliches Antlitz geben.

Dies geschieht durch persönliche Kontakte, kostenlose Alphabetisierungs- und Deutschkurse, öffentliche „Teestuben“, Begleitung beim Einkaufen, gemeinsamen Ausflügen und Veranstaltungen, usw.


Der Helferkreis für Flüchtlinge wurde bereits im November 1988 gegründet, kurz bevor zum damaligen Zeitpunkt die ersten Asylbewerber in Kirchzarten eintrafen. Er hieß damals „Arbeitskreis für Aussiedler- und Asylbewerberfragen“ und entstand aufgrund einer Initiative von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, zusammen mit der Gemeindeverwaltung, Vertretern der beiden Kirchen und Wohlfahrtsverbänden.

In den 80er Jahren und danach suchten einige hunderttausend Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion und anderen Ländern Aufnahme in Deutschland, dazu kamen Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien, Rumänien und vielen anderen Ländern. Sie alle waren „Fremde in der Fremde“ und für Hilfe in jeglicher Art dankbar.

Die Mitglieder des Helferkreises treffen sich regelmäßig etwa alle 6 Wochen. Derzeit gehören ihm über 80 Personen an. Die hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätigen Mitarbeiter von Caritas, dem Diakonischem Werk und dem Sozialdienst des Landratsamtes unterstützen die ehrenamtlich Tätigen mit Rat und Tat.

Für den Kontakt zu den Flüchtlingen steht ein Sozialraum zu Verfügung, der vormittags und nachmittags für verschiedene Angebote (Sprachkurse, offenes Angebot) genutzt wird.

Wesentlicher Punkt der Integration der Menschen in unsere Gesellschaft ist die Förderung der deutschen Sprache als Voraussetzung für die anschließende Unterstützung bei der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten.

Wir alle, Helferkreis, Kirchen, Bürger und Gemeindeverwaltung sehen uns als „offene Gemeinde“. Einen freundlichen Umgang mit Gästen und Besuchern sehen wir als selbstverständlich an.